Warum eigentlich Ringe?

Beitrag von Shirley

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Die Hände zittern vor Aufregung, das Herz schlägt bis zum Hals, die Gäste zücken die Taschentücher…

 

Sich während der Trauung gegenseitig Ringe anzustecken – so einfach und klassisch dieser Brauch ist, es ist oft einer der ergreifendsten Momente, auf den die allerwenigsten Brautpaare verzichten.


Der Ring als universelles Symbol der Ehe

 

Der Ehering ist einerseits ein wunderschönes, universelles Symbol, das überall erkannt wird und sich leicht in den gemeinsamen Alltag integrieren lässt. Zugleich erlaubt er genauso viel Individualität, wie ihr als Paar mitbringt – Eure Ringe stehen für das, was euch verbindet und wichtig ist, so unterschiedlich die Liebe zwischen zwei Menschen eben sein kann. Für viele beantwortet der Ring das Bedürfnis, immer etwas vom anderen mit sich tragen zu können. Er dient als anfassbares Symbol, das einen stets an das besondere Versprechen erinnert, das man sich als Paar an seinem Hochzeitstag gegeben hat.

 

Warum ist das runde Ding so beliebt?

  • Die vollendete Form: Der ungebrochene Kreis - ohne Anfang oder Ende - beginnt an jedem Punkt neu und drückt die Unendlichkeit und Ganzheit der Liebe aus. 
  • Das besondere Material: Für die Eheringe werden bevorzugt wertvolle und beständige Rohstoffe verwendet, um die Stärke, Dauerhaftigkeit und Bedeutung der eingegangenen Verbindung zu symbolisieren. 
  • Die Symbolik der Verbundenheit: Das Ringpaar gehört immer zusammen, so wie das Brautpaar. 

Historische Wurzeln und Varianten

 

Seit der Antike gibt es Nachweise, dass Paare mit Ringen ihre Liebe besiegeln. Bei den alten Germanen wurden Ringe nur von den Ehefrauen getragen, die damit ihre Treue dem Mann gegenüber signalisierten - ziemlich archaisch, aber so war das damals. Lange Zeit war der Ring auch eine Art Ehe-Pfand, mit dem bestätigt wurde, dass die Mitgift übergeben worden war. Im 15. Jahrhundert gab es sogenannte Zwillingsringe, die man zusammenschieben konnte - beide Verlobten trugen jeweils einen bis zur Hochzeit, wo dann die zwei Hälften zusammengeführt wurden und fortan von der Ehefrau als Ehering getragen wurden. Heute werden meist von beiden Partnern zusammen passende Ringe getragen - im Vordergrund steht damit die Zusammengehörigkeit und das individuelle Versprechen jedes Paares. 

Was hat es eigentlich mit dem Ringfinger auf sich? 

 

Dass wir den Ehering in aller Regel am Ringfinger tragen, wird selten in Frage gestellt. Wahrscheinlich auch, weil es den allermeisten schon so selbstverständlich erscheint wie die Tatsache, dass der Ringfinger eben so heißt. Die romantische Erklärung für den Brauch ist die sogenannte Vena amoris ("Liebesader") und die Vorstellung, dass diese den Ringfinger direkt mit dem Herzen verbindet. 

 

Wie macht ihr das nun zu eurem ganz eigenen Symbol? 

 

Vielen Paaren ist heute wichtig, die Dinge nicht einfach so zu machen, "weil man das eben so macht" - Individualität und Persönlichkeit sollen im Fokus stehen. Und dafür ist auch bei Eheringen ganz viel Raum:

  • Es fängt ganz einfach an: Wählt zusammen Ringe aus, die zu euch und eurer Beziehung passen und die euch beiden gefallen. 
  • Überlegt euch gemeinsam, was ihr als Gravur auf der Innenseite (oder sogar auf der Außenseite?) haben wollt. Ob nur das Hochzeitsdatum, eure Namen oder vielleicht ein Spruch, der euch viel bedeutet. Auch die eigene Schrift oder der Fingerabdruck des Partners ist möglich und macht eure Ringe zu besonderen Stücken. 
  • Einige Goldschmiede bieten auch Workshops an, wo man sich unter Anleitung gegenseitig Ringe gestalten kann. 
  • Entscheidet gemeinsam, ob ihr die Ringe klassisch an der Hand tragt (und an welcher) oder etwa als Anhänger an einer Kette. 
  • Oder ganz anders: Lasst euch eure "Ringe" tätowieren. 
  • Und nicht zuletzt: Es gibt so viele kreative Möglichkeiten, den Ringtausch selbst als Ritual in die Trauung einzubinden und euer Versprechen so zu feiern, wie es eben zu euch passt. Was zu euch passt? Lasst es uns doch zusammen rausfinden? :) 
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